Sep 2, 5 Jahren ago

hochkarätiges Turnier mit 4 Oberliga Mannschaften

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Holzlandpokal 2013

Ein hochkarätiges Turnier mit 4 Oberliga Mannschaften fand am letzten Samstag in der Hermsdorfer Werner- Seelenbinder Sporthalle statt.

Mit der HSG Freiberg, der SG TMBW Berlin und HaSpo Bayreuth hatte das Organisationsteam der Holzländer spielstarke Mannschaften für ein qualitativ hochwertiges Turnier organisiert. Gespielt wurde im Modus jeder gegen jeden über jeweils 2 x 25 Minuten.
Ein knallharter Härtetest für jede Mannschaft und eine Standortbestimmung.
Das am Ende die Gastgeber aus Hermsdorf den Pokal in Empfang nehmen konnten, war nach der etwas holprigen Vorbereitung und den planmäßigen und unplanmäßigen Spielerabgängen, so nicht zu erwarten. Dennoch war der Gastgeber an diesem Tage das konstanteste Team.

Die Berliner Gäste, die das Turnier zu einem kleinem Trainingslager nutzen, waren schon am Freitag angereist und der erste Gegner der Holzländer. In einem offensiv geführten Match legte der Gastgeber nach 10 Minuten die Ladehemmung ab und konnte sich mit 3 Toren absetzten. Doch weitere Ungenauigkeiten im Torwurf verhinderten eine deutlichere Führung. Auf der Mittelposition überzeugte Stefan Riedel, der mit Übersicht die Mannschaft führte. Zur Halbzeit lagen die Hermsdorfer mit 5 Toren (12:7) in Front. Diesen Vorsprung baute man auf Grund einer soliden Deckungsarbeit bis zum Schluss auf 11 Toren zum Endstand von 28:17 aus. Coach Friedrich brachte im zweiten Spielabschnitt Neuzugang Daniel Zele, der 3 Mal einnetzen konnte.
Nach zwei Spiel Pause für die Gastgeber, die HSG Freiberg hatte in einem temporeichem Spiel die Gäste aus Bayern knapp mit 23:20 bezwungen und die Berliner konnten der HSG in der letzen Sekunde ein Unentschieden abtrotzen, trafen die Holzländer auf die junge Truppe aus Bayreuth. Ähnlich wie im Spiel gegen TMBW brauchten die Hermsdorfer einige Zeit, um ins Laufen zu kommen. Bis zum 5:5 war das Spiel ausgeglichen, danach agierten die Friedrich Schützlingen wesentlich dominanten in der Deckung. Im Spiel nach Vorn konnte Tobias Högl am Kreis, ein aus der Not geborene Einsatz, sich als eine weitere Alternative für das Trainergespann erweisen.
Trotz weiterhin ausbaufähiger Wurfquote, ging es mit einem 12:8 in die Pause. Im zweiten Durchgang schraubten die Holzländer das Ergebnis mit einem Zwischenspurt auf 17:8 hoch, trotz zweimaliger Unterzahl in Folge. HaSpo konnte danach kurzzeitig auf 5 Tore verkürzen (20:15), um dann in der Schlussphase noch einen 10 Tore Rückstand zu bekommen, zum Endstand von 27:17.
Im sich anschließenden 5. Spiel entschieden die größeren Kraftreserven für die Mannschaft aus der Bayernliga. Sie konnten TMBW mit 30:23 bezwingen und sicherten sich damit den 3. Turnierplatz.
Im Abschließenden Match kam es zur Neuauflage der Partie von vor zwei Jahren. Damals hatte die HSG mit einem Tor die Nase vorn. Auch in den bisherigen Oberligasaisonspielen waren die Freiberger bisher immer die Mannschaft, die das bessere Ende für sich hatten.
Sicherlich konnten die Gäste nicht mit dem stärksten Aufgebot an diesem Wochenende aufwarten aber auch bei den Holzländern waren nicht alle Spieler (es fehlten 4) am Start. Dennoch konnten sie im „Endspiel“ noch eine deutliche Schippe drauflegen. Den 2:3 Rückstand verwandelte man in eine 6:3 Führung und gab diesen Vorsprung bis zum Schluss nicht mehr her und bauten ihn sogar noch deutlich aus. Zur Halbzeit, beim Stand von 19:8, war das Spiel im Prinzip gelaufen. Im zweiten Durchgang merkte man den Holzländern die Spielfreude regelrecht an und da gelangen auch Sachen, die man sonst nicht so häufig bei den Holzländern sieht. Beim 31:17 nach 45 Minuten waren es 14 Tore Vorsprung, den die Hermsdorfer bis zum Endstand von 34:20 verwalteten.
Turniersieg wiederholt, sich viel Selbstvertrauen geholt und dem Trainer ein verschmitztes Lächeln ins Gesicht geprägt.
Das positive Feeling mit in die nächsten Trainingseinheiten und die nächste Spiele mitnehmen, dann kann die neue Saison kommen.

Für Hermsdorf spielten im Tor Szlapka und Nedved.

Spieler: Rudolph (3); Masak (12/3); Högl (14); Wendt (8); Riedel (8); Zele (14); Heilwagen (6); Lüder; Sindermann (23/5)

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