Sep 27, 5 Jahren ago

Kein Freund von Überkreuzvergleichen

Handball Männer, Oberliga: Hermsdorfer fahren morgen nach Glauchau, das vor sieben Tagen von Goldbach besiegt wurde HC Glauchau/Meerane–SV Hermsdorf (Sa,17Uhr)
Glauchau. Von Überkreuzvergleichen hält Hermsdorfs Handball-Trainer Jens Friedrich nichts.Dasgilt auch für das morgige Auswärtsspiel in der Sachsenlandhall ein Glauchau.
„Wir wollen ein ordentliches Spiel abliefen, da ist es egal, ob wir in Calbe spielen oder in Glauchau. Da interessiert mich nicht, dass genau diese Goldbacher Mannschaft in Glauchau
gewonnen hat, gegen die wir noch in der Woche davor siegen konnten.“ Gastgeber HC Glauchau/Meerane steht unter Erfolgsdruck. Die Sachsen, die im Vorjahr Platz drei belegten und in
dieser Saison neben der HG 85 Köthen als Meisterschaftsfavoriten für den Aufstieg in die dritte Liga gehandelt werden, laufen Gefahr, einen Fehlstart hinzulegen. Vor dem Anpfiff gegen
Hermsdorf rangieren die Glauchauer auf dem 12. und damit drittletzten Tabellenrang. Die Schuld am zwischenzeitlichen Absturz haben die Handballer aus Goldbach, dievor sieben Tagen sensationell in Glauchau 25:22 triumphierten. Die Hermsdorfer finden sich nach zwei Spielen und 3:1-Punkten auf Tabellenrang zwei wieder. Soll der zweite Platz auch nach dem Spiel in Glauchau Bestand haben, dürfen die Hermsdorfer nicht verlieren.
Friedrich erwartet ein Spiel auf Augenhöhe.Im Vorjahrgewann Glauchau sein Heimspiel beim 31:28 mit drei Toren Vorsprung. Hermsdorf revanchierte sich im Rückspiel und siegte mit vier Treffern Differenz. „Die Tagesform wird am Samstag entscheiden“, sagte Friedrich. Dass die Glauchauer eine ähnliche Taktik praktizieren, wie vor einer Woche die Mannschaft aus Halle, als sie nach der Pause Eric Sindermann und Daniel Zele enger deckten und damit fast aus dem Spiel nahmen, wollte Friedrich nicht kommentieren.
„Dass bei uns in der Schlussphase nicht alles rund lief, ist doch völlig normal. Daniel Zele konnte erst zwei Wochen vorm Saisonstart richtig ins Mannschaftstraining einsteigen. Wir haben im Rückraum eine neu formierte Mannschaft. Die Jungen brauchen Zeit. Da mache ich mir aber keine Gedanken, das bekommen wir hin. Qualitativ sind wir im Vergleich zur Vorsaison besser besetzt, auch wenn der Kader nicht mehr so breit aufgestellt ist“, sagte der SVH-Trainer. Fehlen wird morgen Linksaußen Henry Wendt.

OTZ/piek

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