Nov 9, 6 Jahren ago

Handball Männer, Oberliga: Hermsdorfer spielen morgen in Köthen

Für die Hermsdorfer Handballer mit Eric Fischer geht es morgen nach Köthen.Foto: Jens Henning

HG 85 Köthen – SV Hermsdorf (Sa, 19 Uhr)

Köthen So viel Gutes gab es bisher nicht zu berichten, wenn die Hermsdorfer Handballer von ihren beiden Spielen aus Köthen zurückkehrten. Beide Mal siegte der Gastgeber, beide Male erhöhte sich die Zahl der Minuspunkte in der Tabelle für die Hermsdorfer.

Morgen kommt es zum dritten Vergleich in der Mitteldeutschen Oberliga. Die HG 85 Köthen ist nicht nur Tabellenzweiter. Köthen hat sich vor dem ersten Spieltag zum Aufstiegskandidaten in die dritte Liga erklärt. Dass das Vorhaben alles andere als ein Selbstläufer ist, bekam die Mannschaft im Spiel beim SV Oebisfelde zu erfahren. Da verlor die HG 27:32. Da der HC Einheit Halle weiter ungeschlagen ist und bisher nur einen Zähler abgegeben hat am zweiten Spieltag beim 35:35 in Hermsdorf, darf sich Köthen keinen weiteren Ausrutscher erlauben.

Die Hermsdorfer können ihr viertes Auswärtsspiel der Saison relativ entspannt angehen. Nach dem Last-Minute-Sieg vor zwei Wochen gegen Calbe ist die Mannschaft bis auf Rang vier nach oben geklettert. Sollte der SVH morgen verlieren, wäre das kein Beinbruch für Trainer Jens Friedrich. „Wir stehen am Beginn einer Entwicklung. Wir arbeiten am Neuaufbau. Das unterscheidet uns deutlich von Köthen. Unser nächster Gegner hegt andere Ambitionen.“

Fehlen wird bei den Hermsdorfern Daniel Zele. Der Ungar sah gegen Calbe in der Schlussminute wegen eines taktischen Fouls die Rote Karte. Das Reglement sieht neben der Roten Karte zwingend eine Sperre von mindestens einem Spiel vor. Fortschritte macht Torwart Robert Zehmisch. Am Dienstag hat Zehmisch das erste Mal mit der Mannschaft mittrainiert. Überstürzen werden die Hermsdorfer nichts. „Wir haben mit dem Pierre Liebelt und dem Stephan Harseim zwei Torhüter, die sich gut ergänzen. Robert bekommt die Zeit, bis er wieder der Alte ist“, sagte Friedrich. Dass Stephan Harseim gegen Calbe am Ende wichtige Bälle hielt, freute Friedrich. Er relativierte aber auch ein wenig die vielen Schlagzeilen, die er nach dem Spiel über seinen Torhüter lesen durfte. „Er war in der entscheidenden Phase hellwach, hat wichtige Bälle gehalten. Das muss ich aber auch verlangen können von einem guten Torhüter. In Goldbach hat Pierre stark gehalten, diesmal war es Stephan.“

OTZ/Jens Henning

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