Nov 19, 6 Jahren ago

Derby-Time im Holzland

Konzentriert weiterarbeiten – es folgt das Thüringen- Derby gegen den LSV Ziegelheim

„Daumen hoch“ und nicht „Daumen runter“ so kann es nach dem Spiel am kommenden Samstag für die Holzländer nur heißen.
Die Fangemeinde und auch jeder Spieler wünscht sich dies mit Sicherheit.
Nun ist die letzten Wochen viel über den umgebauten Kader gesprochen worden, über die Qualität die man eigentlich verpflichtet hat, um in der Oberliga eine ordentliche Rolle zu spielen. Zu bedenken gebe ich aber dass diverse Verletzungsprobleme dazu führten, dass sich ein Stamm-Siebener kaum herausbilden konnte. Fakt ist aber, mit diesem Problem schlagen sich anderer Mannschaften auch herum. Fakt ist zudem, die Mannschaft muss am eigenen Ego arbeiten und sie muss weiter den beiden Trainern vertrauen und einfach Charakter zeigen.
Gesprochen wurde lange und viel nach den letzten Spielen, allein die Umsetzung ließ zu wünschen übrig. Dazu die teilweise harsche Kritik aus dem Umfeld, die sicherlich in bestimmten Punkten berechtigt war aber nicht dazu führen darf, dass Personen in Frage gestellt werden. Wer sich hier mit Parolen profilieren will, der ist fehl am Platz und sollte beim Halma zuschauen, da ist es mit Sicherheit unaufgeregter.
Wer sieht wie hart im Training gearbeitet wird, der müsste eigentlich verstummen und den Jungs und den Trainern uneingeschränkten Respekt zollen. Ich bin überzeugt, die Mannschaft wird am kommenden Wochenende ein anderes Gesicht zeigen als wie im Spiel gegen den HC Burgenland gesehen, ohne die Leistung der Gäste zu schmälern.
Das der LSV Tabellenletzter ist hat nichts zu sagen. Derby ist Derby und da kann schon mal einer über sich hinaus wachsen. Der Aderlass mit dem Abgang von Top- Scorer David Heinig hängt den Gästen doch ganz schön an. Er war eine Schlüsselfigur im Spiel des LSV. Mit Steffen Moritz und Andre Heinig verfügen die Gäste dennoch über Qualität im Rückraum. Daneben hat sich mit Oliver Kunz ein Spieler gemausert, der in der Rückraum Mittelposition mit Übersicht die Fäden ziehen kann und zugleich damit Oldie Steffen Moritz entlastet. In der Partie gegen Köthen war er einer der auffälligsten Akteure der Ziegelheimer.
Die Holzländer sind also gewarnt, bedenkt man zudem den Sieg des LSV bei den GoGo Hornets.
Akribisch weiterarbeiten und im Deckungsverband mehr ackern, dann kommen die Erfolge von allein.
Die Mentalität „das Bierglas ist halb leer“ sollte doch mehr der Formulierung folgen „das Bierglas ist halb voll“ und 8 Punkte sind nach 8 Spieltagen 8 Punkte und gleichbedeutend mit Platz 7. Das ist zwar nicht mehr aber auch nicht weniger.
In diesem Sinne auf zum Derby am kommenden Samstag 19:30 Uhr in Hermsdorf Werner- Seelenbinder Sporthalle.
Im Vorspiel um 17 Uhr treffen unserer Landesliga Frauen auf die Spielgemeinschaft aus Schott Jena und Großschwabhausen.

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