Nov 24, 6 Jahren ago

Am Ende wurde es noch deutlich

SV Hermsdorf gegen LSV Ziegelheim 27:20 (14:11)

Das Normale war eingetreten, die favorisierten Holzländer mit 2 wichtigen Punkten auf der Haben Seite. Der LSV weiter in akuter Abstiegsgefahr.
Das man Problemzonen nicht in 3 Trainingseinheiten ausmerzen kann, war sicherlich den meisten Holzländern bewusst, dass man es sich dennoch unnötig schwer machte, lag wohl an dem „Hinterkopf Gedanken“, unbedingt gewinnen zu müssen.
Trotz physischer Präsenz und der eigentlich besseren Spielanlage, merkte man den Jungs die allgemeine Verunsicherung an. Sechs Einzelkönnern sind noch lange kein Team aber das wissen wir ja und Phasenweise blitze auf, wo zu die Jungs, wenn jeder für den anderen spielt, eigentlich in der Lage sind. Die Gäste waren da nicht so gut aufgestellt aber sie funktionierten als Team und hielten damit das Spiel lange offen.
Dominanten 10 Anfangsminuten mit einer 7:3 Führung folgten Nachlässigkeiten, die es dem LSV gestatteten auf 7:6 zu verkürzen. Konter an den Pfosten, Heber drüber, Ballverlust …. Es hätte 10:3 stehen müssen aber es war nur eine knappe Ein-Tore Führung nach gut 15 Minuten. Über 10:8 (20`) pegelte sich der Vorsprung bei 3 Toren ein.
Halbzeit beim Stande von 14:11.
Die ersten 10 Minuten brachten wenig Neues und Beschauliches zu Tage bis auf den Ausraster von Eric Sindermann. An dieser Stelle nochmals eine Entschuldigung von unserer Seite an die Ziegelheimer Fans allgemein und im speziellen an die Frau aus der Fangemeinde des LSV, die von dem Balle getroffen wurde.
Die numerische Überlegenheit und zwei getroffene Siebenmeter gegen Hermsdorfs Keeper Stephan Harseim brachten die Gäste wieder auf ein Tor zum 16:17 heran.
Dann zwei Kulminationspunkte zwischen der 40. und 45. Minute. Der zurück ins Tor gewechselte Robert Zehmisch entschärfte zwei Siebenmeter und die Halle schwang sich zum 8. Mann auf. Erst brachte Henry Wendt wieder Schwung in Spiel der Holzländer und netzte zudem vier Mal ein und dann machten Tobi Högl und vor allem Stefan Riedel „Nägel mit Köpfen“.
Nach 50 Minuten war es wieder eine 3 Tore Führung (22:19), die die Gäste beim 20:22 noch mal auf zwei Tore verkürzen konnten. Danach die Holzländer zwar nicht mit Beton in der Deckung aber mit einem überzeugenden Robert Zehmisch im Tor, der im Verbund mit seinen Vorderleuten ab der 52. Minute keinen Gegentreffer mehr zu ließ. Mit 5 Toren in Folge für den Gastgeber wurde es dann für die tapfer kämpfenden Ziegelheimer noch eine deutliche 20:27 Niederlage.
Die Erleichterung auf der Hermsdorfer Bank war groß. Ob der Knoten nun geplatzt ist, werden wir in den kommenden Spielen sehen. Bis dahin heißt es weiter am Zusammenspiel, ob im Angriff oder der Deckung, feilen.

Für die Holzländer spielten im Tor Harseim und Zehmisch.
Spieler: Fischer, Masak (1), Schreck, Högl (6/2), Wendt (5), Riedel (5), Zele (6), Heilwagen (3), Krüger, Sindermann (1), Seime

7- m: SVH: 2/2 und LSV: 4/2

Zeitstrafen: SVH 6 (RK Sindermann 37´) und LSV 6

Schiedsrichter: Hellriegel/Platte HVSA

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