Jan 18, 6 Jahren ago

SV Hermsdorf möchte an zwei, drei Stellschrauben drehen

Handball Männer, Mitteldeutsche Oberliga: Goldbach kommt mit Sieg gegen Tabellendritten im Gepäck nach Hermsdorf.

SV Hermsdorf – GoGo Hornets (Sa, 19.30 Uhr)

Hermsdorf. Mehr Freiheiten lässt Hermsdorfs neuer Trainer Mario Kühne (30) seinen Spielern vor einem Punktspiel. Für das morgige Heimspiel gegen den SG GoGo Hornets wird Kühne nur eine Uhrzeit ausgeben. Um 18.45 Uhr haben sich alle Spieler umgezogen in der Umkleidekabine Nummer“20 einzufinden. „Dann möchte ich die Mannschaft auf das Spiel und auf den Gegner Goldbach einstimmen.“
In die weitere unmittelbare Spielvorbereitung, die meisten SVH-Spieler treffen bereits gegen 18 Uhr in der Werner-Seelenbinder-Sporthalle ein, will Kühne nicht in den Rhythmus eingreifen.
„Diese Zeit handhabt jeder Spieler anders. Da gibt es Rituale, die sollte man nicht durcheinander bringen. Die Spieler sind so fokussiert auf den Abend. Da muss man dem Spieler auch ein Stück weit Eigenverantwortung zutrauen. Das mache ich. Ob das richtig ist, werde ich erst später sehen.“
Die Gäste aus Goldbach, die nur einen Punkt schlechter platziert sind, werden mit breiter Brust ins Holzland anreisen, „der Heimsieg gegen den Tabellendritten Oebisfelde spricht für Goldbach. Sie werden mit genügend Selbstbewusstsein ins Spiel gehen wollen, um auch etwas in Hermsdorf zu reißen.“
Das 17:33-Heimdebakel (7:17) gegen den TuS 1947 Radis vom vergangenen Samstag wird Kühne vor dem morgigen Spiel nicht mehr ansprechen. „Das kann passieren. Es darf uns aber nicht noch ein zweites Mal passieren. Wir müssen in der Deckung konsequenter agieren und im Torabschluss noch effektiver sein. Ich werde jetzt nicht alles ändern. Es sind vielleicht zwei, drei Stellschrauben, an denen ich drehen möchte.“ Im Training probierte Kühne auch ein offensives 5:1-Deckungssystem mit dem Ungarn Daniel Zele auf der Spitze. „Das war ein Versuch, mehr nicht.“
Die Hinrundensaison mit zwölf Punkten für die Hermsdorfer bezeichnete Kühne als gar nicht so schlecht. „Wenn wir die Klasse halten wollen, brauchen wir in diesem Jahr aber bestimmt 24 Punkte.“
Das Hinspiel am 14. September in Goldbach hatte Hermsdorf 28:26 gewonnen. Aus einer guten Hermsdorfer Mannschaft ragten damals drei Spieler heraus – Daniel Zele (22), Eric Sindermann (25) und Torwart Pierre Liebelt (29). Von dem Trio wird morgen nur Daniel Zele auf dem Parkett stehen und mithelfen können, dass auch das Rückspiel gewonnen wird. Liebelt, der zu Saisonbeginn nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Petr Nedved (35) und Robert Zehmisch (27) aushalf, wird auf den Zuschauerrängen Platz nehmen.
OTZ / 17.01.14 / OTZ

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