Jan 19, 6 Jahren ago

Die Holzländer gewinnen das Kampfspiel gegen die HSG GoGo Hornets mit 31:27 (18:14)

Kleiner Mann ganz Groß – Hermsdorfs Trainer Mario Kühne hat mit Psychotricks seine Mannen für das Spiel gegen die Hornets auf Vordermann gebracht

Platt, stehend K.o. und dennoch glücklich saßen die meisten Hermsdorfer Spieler nach überstandenen „knüppelharten“ 60 Minuten in der Kabine zusammen.
Zuvor bekamen die gut 400 Zuschauer einen packenden Handballkrimi zu sehen.
Bekanntlich kann unbändiger Willen Berge versetzten und so war es auch. Es war spielerisch sicherlich kein Glanzvoller Abend aber es war ein Erfolgreicher. Fünf nach Neun stand der ersehnte Heimsieg fest und nicht „Fünf vor Zwölf“ (siehe Otz vom 18.01.2014).

Die ersten 15 Minuten gestalteten sich sehr ausgeglichen. Lämmerhirt und Kaufmann auf Seiten der Gästen und Daniel Zele auf Seiten der Holzländer waren die prägenden Figuren im Angriffsspiel. Die Holzländer mit viel Bewegung bemüht, Lücken zu reißen. Im Deckungsverband wurde verschoben, um möglichst wenig Chancen zuzulassen. Das gelang nur bedingt. Hermsdorf Torwart Stephan Harseim entschärfte in dieser Phase zwei Siebenmeter und trug dazu bei, dass die Holzländer immer mit ein bis zwei Toren in Führung lagen (7:6 in der 14`). Mit einem kleinen Zwischenspurt und einem überragendem Zele auf Halblinks (1. HZ 8 Tore) bauten der Gastgeber den Vorsprung in den folgenden 10 Minuten auf 15:10 (24.`) aus.
Mit 18:14 ging es in die Halbzeit. Damit hatten die Kreuzritter in der ersten Halbzeit schon mehr Tore geworfen wie im gesamten Spiel gegen Radis.
Die zweite Hälfte begann eigenartig. Der Gastgeber mit dem 19:14 trotz Unterzahl und dann ein Bruch im Spiel. Drei mal die Chance nach Ballgewinn den Vorsprung weiter zu erhöhen aber Fehlanzeige. Die Hände und der Kopf begannen zu schlottern. Die Gäste mit der zweiten Luft und nach 46 Minuten war die 5- Tore Führung beim 22:22 aufgebraucht.
Es kam die Zeit für Kämpfer. Zuvor mussten die Hermsdorfer den Ausfall von Ondrej Masak (41`RK nach 3 x 2`) verkraften. Die an sich schon emotional geladene Partie nahm an Härte zu. Die nicht ganz überzeugenden Unparteiischen verteilten nun haufenweise Zeitstrafen.
In der 50. Minute die Holzländer mit 2 Toren vorn (24:22). Zwei Abspielfehler in Folge und die Honets wieder auf Augenhöhe beim 24:24. Zehmisch zurück im Hermsdorfer Tor mit drei Glanzparaden und bei den Gästen häuften sich die Wurffehler.
52. Minute 26:25
53. Minute 27:25
55. Minute 27:26
56. Minute 28:26
57. Minute 29:26
57. Minute 29:27
58. Minute 30:27 und 59. Minute 31:27 das Spiel war aus.
Stehend K.o. aber zwei Punkte auf der Habenseite und ein zufriedenes Hermsdorfer Publikum. Viel Schulterklopfen nach dem Spiel, sorgen wir dafür, dass es keine Eintagsfliege bleibt.

Es spielten für die Holzländer im Tor: Harseim (7 P), Zehmisch (8 P)
Spieler: Rudolph; Fischer (4); Masak (2); Schreck; Högl (7/2); Fazik (2); Zele (13); Opel; Heilwagen; Krüger; Seime (3)

Siebenmeter: SVH: 2/2 GoGo: 5/2
Zeitstrafen: SVH: 8 (3 x 2 Masak RK 41`; Schreck RK 58`) GoGo: 7 (3×2`Winner 57.`)

Schiedsrichter: Ronny Schlorke/ Andreas Schwarz (HC Leipzig)

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