Jan 20, 4 Jahren ago

Weiße Weste auch nach neuntem Spiel

Handball Landesliga: Der SV Hermsdorf II bleibt dran am Titelfavoriten HSV 90 Apolda II. Mit dem 27:19 gegen die Reserve des HBV 90 Jena gelang am Sonntag ein gelungener Einstand ins Sportjahr.

Von Jens Henning

Hermsdorf. Die Männer-Handballer des SV Hermsdorf II sind weiter Spitze in der Landesliga. Am Sonntag gelang im ersten Pflichtspiel des Jahres in der Werner-Seelenbinder-Sporthalle in Hermsdorf gegen den Tabellenvorletzten HBV Jena II ein ungefährdeter 27:19-Erfolg.

Für die SVH-Reserve war es der neunte Sieg im neunten Punktspiel. Die Weste von jetzt 18:0-Punkten ist makellos. Sie wird nur noch vom Liga-Primus und Aufstiegskandidat Nummer eins, HSV Apolda 1990 II, übertroffen. Die Apoldaer gewannen am Sonnabend ebenfalls beim 33:20 gegen den Vorjahresdritten Post SV Gera. Die HSV-Bilanz lautet nach zehn Siegen: 20:0-Punkte.

Zur Halbzeit stand es schon 14:8 für die Heimmannschaft. Nach dem Seitenwechsel folgte innerhalb von fünf Minuten ein 5:1-Zwischenspurt zum 19:9. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war jedem Zuschauer und jedem Beteiligten klar, das nur die Hermsdorfer Mannschaft das Parkett als Sieger verlassen wird.

Das einzige, was die Verantwortlichen aus Hermsdorf vielleicht nicht so passte, war das Ergebnis. Beim zwischenzeitlichen 23:11 begann beim den Hermsdorfer das große Wechselspiel. Da durften sich die Leistungsträger auf die Bank setzen und die restlichen Minuten aus der Zuschauerperspektive verfolgen. Im Gegenzug bekamen die Bankspieler, die sonst weniger spielen, ihre Einsatzzeiten. Der Zwölf-Tore-Vorsprung schmolz bis zum Schlusspfiff wieder auf acht zusammen. SVH-Trainer Jens Friedrich wollte diese Phase der Partie nicht zu kritisch beleuchten.

„Den Jenaern schmeichelt am Ende das Ergebnis. Aber was soll’s! Wir wollten das Spiel gewinnen. Das war unser wichtigstes Ziel. Es hat sich keiner meiner Spieler verletzt oder sich eine unnötige Rote Karte abgeholt. Jetzt schauen wir auf die nächsten Wochen. Da werden die Aufgaben nicht leichter. Wir müssen uns da schon wieder deutlich verbessern in der Verwertung der Chancen“, sagte Trainer Friedrich.

SV Hermsdorf II: Starkloff, Hentschel – Machts (4), Hüttenrauch (2), Heyder, Reis (4), Grund (2), T. Friedrich (2), Opitz, Steppeler (1), Herling (1), Halbauer (5), Soos (5), Krüger (1).

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