Feb 12, 4 Jahren ago

Mit Respekt nach Großschwabhausen

Handball Landesliga: Die Männer des erfolgreichen Tabellenzweiten SV Hermsdorf II wollen auch nach dem Abpfiff des Punktspiels am Sonnabend sportlich weiter ungeschlagen bleiben.

Fortuna Großschwabhausen – SV Hermsdorf II (Sa., 16 Uhr)

Großschwabhausen. „Wie schwer es ist, in Großschwabhausen zu punkten, das bekam vor zwei Wochen der Tabellenführer aus Apolda zu spüren. Sie haben mit großer Mühe nur knapp gewinnen können“, sagte Trainer Jens Friedrich vor dem Auswärtsspiel der Landesliga-Handballer des SV Hermsdorf II am Sonnabend ab 16 Uhr beim Tabellenfünften SV Fortuna Großschwabhausen.

Der HSV Apolda II gewann das Derby in der Josef-Baumgartner-Sporthalle in Großschwabhausen mit 22:20 (12:12). Die Apoldaer Reserve-Mannschaft ist das Maß der Dinge in dieser Spielklasse mit zwölf Siegen aus zwölf Partien und jetzt 24:0 Punkten.

Dass die Fortunen im bisherigen Saisonverlauf schon elf Minuspunkte einstecken mussten, überrascht. „Sie sind heimstark. Sie haben Aufbau Altenburg geschlagen und sie werden auch alles daran setzen, zusammen mit dem Heimpublikum auch uns zu schlagen. Wir fahren schon mit einer Portion Respekt nach Großschwabhausen“, sagte Friedrich über den kommenden Gegner.

Dass das eigene Punktekonto durch die Wertung des Auswärtsspiels bei Post Gera mit 20:2 Punkten einen kleinen Flecken bekommen hat, den Hermsdorfern wurde im Nachgang der Einsatz eines nicht spielberechtigten Akteurs nachgewiesen, nahm der SVH-Verantwortliche sehr entspannt.

„Das ist nun einmal passiert. Das wollte keiner von uns, das ist doch klar. Die zwei Minuspunkte tun uns aber nicht so weh, wie man vielleicht denken würde. Wir sind weiter sportlich ungeschlagen, nur das zählt. Das habe ich meinen Spielern auch vor unserem Heimspiel in der Vorwoche gegen Königsee in der Kabine gesagt. Natürlich wollen wir auch am Sonnabend in Großschwabhausen gewinnen. Sollten wir unsere erste sportliche Niederlage einstecken, wäre das auch kein Drama. Ich sage dann immer: Dann fällt die Lampe auch nicht um in Hermsdorf. Dann geht’s die Woche darauf weiter. Dann versuchen wir halt, das nächste Spiel wieder zu gewinnen“, sagte Friedrich.

Personell gibt es beim Tabellenzweiten SV Hermsdorf II noch Fragezeichen hinter Kreisläufer Matthias Krüger und Rechtsaußen Carsten Machts. Beide könnten am Sonnabend aus beruflichen Gründen fehlen. Verletzt ist der talentierte Rückraumwerfer Felix Reis. Der Blick auf die Tabelle sei für Friedrich sowieso nur Nebensache.

„Wir sind vor fast zwei Jahren angetreten, um hier was aufzubauen. Es war richtig, die A-Junioren aufzulösen und die jungen Leute in den Männerbereich einzugliedern. Es war auch richtig, vor dieser Saison die neuen A-Junioren auch schon in den Erwachsenenbereich zu integrieren. Mich interessiert am Ende der Saison nicht, ob wir Zweiter, Dritter, Fünfter oder Achter werden. Wir wollen diese Spieler der zweiten Mannschaft weiter entwickeln und den einen oder anderen Spieler an die erste Mannschaft heranführen. Das sehe ich als unsere Aufgabe an“, sagte der Trainer.

Das Hinspiel am 17. Oktober in Hermsdorf endete 30:24 für den SVH II.

Otz/11.02.2016/Jens Henning

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