Dez 14, 2 Monaten ago

Gegen den Meister nicht untergegangen

Handball: Frauen, Thüringenliga

Saalfeld. Sein Team habe zwar verloren, doch letztlich könne er mit dem Ergebnis leben. Holger Panzner blickt recht zufrieden auf die vergangene Partie seines jungen Teams gegen den amtierenden Meister, den SSV Saalfeld 92, zurück. Die Damen des SV Hermsdorf gingen bei dem Auswärtstermin am vergangenen Sonnabend nicht klanglos unter. Im Gegenteil, hatten sie doch über weite Strecken der Begegnung sogar die Führung inne. „Sie haben ein richtig gutes Spiel abgeliefert“, so das Fazit von Holger Panzner. Am Ende mussten sich die Damen des SV Hermsdorf dennoch mit einer 25:28-Niederlage abfinden. Von der 14. Spielminute, beim Stand 6:5 für Hermsdorf, bis kurz vor den Pausenpfiff (13:12 für Hermsdorf) dominierten seine Spielerinnen jedoch das Geschehen. Saalfeld konnte erst im letzten Moment der ersten Hälfte egalisieren (13:13).

SV Hermsdorf blieb in Schlagdistanz

Im zweiten Akt übernahmen nun die Protagonistinnen aus Saalfeld das Kommando, doch bis zur 40. Spielminute blieben die Handballerinnen aus dem Holzland stets in Schlagdistanz, ließen ihr Gegenüber höchstens um drei Tore davonkommen, um sich dann wieder heranzukämpfen. Erst beim Stand von 18:19 in eben der 40. Minute änderte sich der spielerische Tenor, konnte doch der SSV stets eine Minimal-Führung von zwei Toren behaupten (21:19/44., 22:20/45., 25:23/51.), sich gen Ende auf vier Tore (27:23/52., 28:24/57.) absetzen.

Dass sein Team während der zweiten Hälfte nicht mehr in Gänze an die Leistung des ersten Durchgangs anknüpfen konnte, sei zum einen dem Umstand geschuldet gewesen, dass seine Spielerinnen in jenem Abschnitt der Partie zu viele Zeitstrafen über sich ergehen lassen mussten, was wiederum die Saalfelderinnen zu nutzen wussten. Zum anderen verletzte sich Spielführerin Vanessa Panck bereits während der ersten 30 Minuten am Knöchel – Kapsel- und Bänderriss – und wird wohl für die kommenden vier Wochen ausfallen. Für sie musste die 16-jährige Emma Köhler einspringen, mit deren Darbietung der SV-Coach sehr zufrieden war, erzielte sie doch vier Tore. Bis zum 6. Januar haben die Damen des SV Hermsdorf nun spielfrei, bevor sie zum HSV Weimar reisen. Und natürlich hofft Holger Panzner darauf, dass dann Vanessa Panck mit dabei sein wird.
SV Hermsdorf: Lippold, Fiedler, Dörfer (2), Nidoschefsky (1), Panck, Sáry (10), Kirsch (2), Guttstein, Hacker, Köhler (4), Klam (2), Meißner (4)

Otz/13.12.2017

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