Dez 14, 4 Monaten ago

Mit Respekt, aber frei von Angst

Hinrundenfinale für Hermsdorfs Handballer

Hermsdorf Mario Kühne meldet sich am Donnerstag gut gelaunt am Telefon. Fast hat es den Anschein, dass die Freude über den Sieg gegen Werratal in den heimischen Gefilden am vergangenen Spieltag noch immer nachwirkt.

Etwas energischer wird der Tonfall beim Trainer des SV Hermsdorf dann jedoch, wenn er auf den letzten Spieltag der Hinrunde in der Thüringenliga 2019/20 zu sprechen kommt. Denn morgen müssen die Handballer aus dem Saale-Holzland-Kreis gen Altenburg aufbrechen, wo sie auf den dortigen SV treffen, der derzeit auf Tabellenplatz zehn der Liga rangiert.

Von der bescheidenen Platzierung lassen sich die Hermsdorfer jedoch nicht täuschen – und das hat seine Gründe. In den vergangenen beiden Jahren haben sie sich in Altenburg stets schwer getan, haben zweimal mit lediglich einem Tor Unterschied gewonnen. Nein, unterschätzen dürfe man die Hausherren auf gar keinen Fall, betont der SVH-Coach. „Das ist eine junge Truppe, die über sehr viel Potenzial verfügt und sich in der Thüringenliga etablieren kann, wen sie denn zusammenbleibt“, führt Kühne aus.

Man reise mit Respekt gen Altenburg, sei dabei aber frei von Angst. „Wir wollen uns unsere gute Ausgangssituation nicht durch eine falsche Einstellung dem Gegner gegenüber nehmen lassen“, so Kühne, der auch am Sonnabend weiterhin auf Martin Vulic (Kapselriss im Zeh) und Sebastian Hammer verzichten muss. Zu diesen beiden gesellt sich nun auch Stefan Riedel mit seinem Rippenbruch, den er im ersten Akt gegen Werratal erlitt. „Das ist natürlich sehr ärgerlich, besonders für ihn, schließlich hatte er gerade erst eine Verletzung auskuriert“, sagt der Trainer über seinen quasi zurückgewonnen Schützling, der nach gerade einmal zweieinhalb Einsätzen nun wieder eine Zwangspause einlegen muss.

„Wir wollen am Sonnabend unseren sechsten Sieg in Folge holen, und sie uns dann allesamt unter den Weihnachtsbaum legen“, sagt Kühne und muss lachen.

mase/Otz/13.12.2019

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