Apr 1, 2 Monaten ago

Handballer müssen bis Ostern Teams melden

Thüringens Spielleiter Ralf Schmidt: Am Termin ändert sich nichts. Weiter Unklarheiten über diese Saison

Peter Scholz

Saalfeld Sowohl für die Mitteldeutsche Oberliga als auch für die Thüringen- und Landesligen der Handballer in der kommenden Saison gibt es mit dem 15. April einen feststehenden Meldetermin. „Daran ändert sich nichts, auch wenn es aktuell noch völlig unklar ist, wie es in dieser Saison weitergeht“, sagt gestern Ralf Schmidt, Spielleiter der Thüringer Ligen bei den Männern. Dass gegenwärtig viele Vereine noch gar nicht wissen, ob und in welchem Umfang sie in der kommenden Saison überhaupt noch spielen können, wisse man. Schmidt betont aber: „Es ist derzeit zwar der Spielbetrieb ausgesetzt, aber die Durchführungsbestimmungen gelten weiterhin.“

Insofern sei es ratsam, zunächst die Mannschaften ungeachtet der Spielklasse zu melden. „Wer bis dahin nicht meldet, kann auch nächste Saison nicht spielen“, so der Spielleiter. Muss dann das eine oder andere Team im Juli oder August auf sein Startrecht verzichten, könne immer noch zurückgezogen werden. „Strafen wird es dann allerdings nicht geben“, so Schmidt. Die seien in dieser Saison ausgesetzt. So werden auch die Teams vom Heimatverein des Spielleiters, die HSG Saalfeld-Könitz bei den Männern und der 1. SSV Saalfeld bei den Frauen, bis Mitte April Mannschaften für den Spielbetrieb in der kommenden Handball-Saison melden.

Währenddessen wartet man beim Mitteldeutschen Verband als auch beim Thüringer Landesverband noch auf eine Entscheidung darüber, ob und wie nun die Saison fortgesetzt beziehungsweise gewertet wird. „Wir brauchen da einen Beschluss des Deutschen Handball-Bundes“, sagt Schmidt. Sein Kollege auf der mitteldeutschen Ebene, Ralf Seidler, hatte vor einigen Tagen gehofft, dass eine Entscheidung bis 19. März getroffen wird. Doch daraus wurde nichts: „Wir hoffen, dass wir nun bis Ostern Klarheit haben“, so Ralf Schmidt. Nicht zuletzt wollen ja auch die Teams wissen, ob die letzten Spieltage in dieser Saison überhaupt noch ausgetragen werden. Für Thüringen schließt Schmidt derweil ein Procedere wie in Hessen aus. Der dortige Landesverband verfügte, dass die Saison abgebrochen und der Tabellenstand vom 13. März eingefroren wird. Damit war der Tabellenführer Meister, die in der Tabelle unter dem Strich stehenden Teams müssen absteigen. Fast verständlich, dass diese Handhabe den potenziellen Absteigern nicht gefiel und diese klagten. „Die haben damit vermutlich auch ganz gute Chancen“, schätzt Schmidt ein.

Otz/Peter Lohse/31.03.20

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